Auf dieser Seite
  1. Das Drei-Schichten-Prinzip
  2. Packliste
  3. Was bei Touren üblicherweise enthalten ist
  4. Tipps für das Fotografieren in der Kälte
  5. Häufige Fragen

Das Wichtigste

Kleiden Sie sich nach dem Drei-Schichten-Prinzip: Basisschicht aus Wolle, warme Isolationsschicht (Fleece oder Daune) und eine winddichte Außenschicht (oder den Thermoanzug des Anbieters). Ergänzen Sie dies durch Wollsocken, isolierte Stiefel, eine Mütze, einen Halswärmer und Fäustlinge über dünnen Handschuhen. Vermeiden Sie Baumwolle.

Das Drei-Schichten-Prinzip

  1. Basisschicht: Langarmshirt und Leggings aus Merinowolle. Wolle wärmt auch dann noch, wenn Sie beispielsweise im Bus ins Schwitzen geraten.
  2. Isolationsschicht: Eine Fleece- oder Daunenjacke sowie eine warme Hose. Diese Schicht dient dazu, die Wärme zu speichern.
  3. Außenschicht: Winddichte Jacke und Hose – oder ein Thermoanzug, der bei der Tour bereitgestellt wird. Durch den Wind fühlen sich −10 °C wie −20 °C an.

Packliste

  • Funktionsunterwäsche aus Merinowolle (Oberteil und lange Unterhose)
  • Mittlere Schicht (Mid-Layer) aus Fleece oder Daunen
  • Winddichte, isolierte Jacke und Hose (falls bei der Tour kein Thermoanzug gestellt wird)
  • Zwei Paar Wollsocken
  • Isolierte, wasserdichte Winterstiefel mit gutem Profil
  • Schuh-Spikes / Gleitschutz (für das Gehen in der Stadt)
  • Warme Mütze, die die Ohren bedeckt
  • Halswärmer oder Schlauchschal (Buff)
  • Dünne Handschuhe (zur Bedienung des Smartphones) sowie dicke Fäustlinge
  • Hand- und Zehenwärmer
  • Ersatzakku für das Smartphone oder eine Powerbank (Kälte lässt Akkus schnell entladen)
  • Reisepass oder Personalausweis (bei manchen Touren kann die Grenze nach Finnland oder Schweden überschritten werden)
  • Stirnlampe mit Rotlicht-Funktion

Was bei Touren üblicherweise enthalten ist

Bei Kleingruppen- oder Privattouren werden oft Thermoanzüge und Stiefel bereitgestellt; zudem gibt es häufig heiße Getränke und Verpflegung am Lagerfeuer. Bei großen Bustouren ist dies meist nicht der Fall. Beachten Sie die Spalte „Inklusivleistungen“ in unserem Vergleich von Touren in Tromsø.

Tipps für das Fotografieren in der Kälte

  • Bewahren Sie Ersatzakkus in einer Innentasche direkt am Körper auf.
  • Verwenden Sie ein Stativ und eine lange Belichtungszeit (einige Sekunden). Die meisten Smartphones verfügen heute über einen Nachtmodus, der sich auch für Nordlichter eignet.
  • Wenn Sie in den warmen Bus zurückkehren, lassen Sie Ihre Kamera in der Tasche, damit sich kein Kondenswasser auf dem Objektiv bildet.
  • Bei vielen Touren werden kostenlos professionelle Fotos von Ihnen gemacht, sodass Sie die Show einfach in vollen Zügen genießen können.

Häufige Fragen

Bieten Nordlicht-Touren ab Tromsø warme Kleidung an?

Viele Touren in kleinen Gruppen oder als Privattouren – zum Beispiel bei Anbietern wie Northern Horizon, Northbound oder Green Gold of Norway – stellen Thermokleidung (Anzüge) und Stiefel zur Verfügung. Bei großen Bustouren ist das meist nicht der Fall. Prüfen Sie vor der Buchung die Liste der enthaltenen Leistungen und tragen Sie dennoch warme Kleidung in mehreren Schichten darunter.

Wie kalt ist es bei einer Nordlicht-Tour?

In Tromsø selbst ist das Klima für arktische Verhältnisse mild. Die Touren führen jedoch ins Landesinnere, um einen klaren Himmel zu finden – und klare Nächte sind besonders kalt. Im Hochwinter sind Temperaturen von −15 °C oder darunter im Landesinneren durchaus üblich. Richten Sie sich bei Ihrer Kleidung danach und nicht nach der Wettervorhersage für die Stadt.

Sollte ich Jeans tragen?

Nein. Baumwolle speichert Feuchtigkeit und verliert ihre wärmende Wirkung. Tragen Sie stattdessen Thermoleggings aus Wolle oder Synthetik, darüber eine isolierte Hose oder den vom Anbieter bereitgestellten Thermoanzug.

Was ist am wichtigsten?

Warme, trockene Füße. Tragen Sie Wollsocken (keine Baumwolle!) und isolierte Winterstiefel mit gutem Profil, da Straßen und Beobachtungsplätze oft vereist sind. Falls der Anbieter Stiefel verleiht, nutzen Sie diese.